Die Gruppe „Volkszorn“ – Eine Geschichte, in der auch der Fernsehturm Dresden eine Rolle spielt.

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Am Donnerstag, dem 30.07.2015 findet ab 18 Uhr, in der Außenstelle Dresden der Stasi-Unterlagen-Behörde eine weitere Lesung aus der Reihe „Geschichten aus den Stasi-Akten“ statt.

Anschrift/Ort:

BStU, Außenstelle Dresden
Seiteneingang „C“
Riesaer Straße 7
01129 Dresden

Der mangelnde bis gar nicht vorhandenen Empfang westlicher Fernsehprogramme war für viele Dresdner ein dauerndes Ärgernis. Dem wollte die selbsternannte Gruppe „Volkszorn“ Abhilfe schaffen und verlangte im Juli 1984 die deutliche Verbesserung der Versor­gung mit Westfernsehen innerhalb der nächsten vier Monate. Alter­nativ dazu wollte man den Dresdner Fernsehturm und den Sender Löbau sprengen. Diese letztendlich folgenlose Drohung wurde einige Monate später erneuert und auf Objekte wie das Hotel Bellevue und das Lenindenkmal erweitert.

Wohnungsdurchsuchungen, der Einsatz von Abhörwanzen und die Kontrolle des Briefverkehrs waren nur einige Mittel, zu denen die Stasi griff, um hunderte potenziell Verdächtige zu überprüfen und die Täter zu ermitteln.

Die Veranstaltungsreihe „Geschichten aus den Stasi-Akten“ beleuch­tet anhand exemplarischer Fälle die Methoden und die Wirkungs­weise der Stasi und gewährt allen Interessierten einen Blick in die Unterlagen der Geheimpolizei. Im Anschluss an die Vorträge stehen die Referenten zu Gesprächen bereit.

Wie jeden letzten Donnerstag werden Archivführungen angeboten. Beschäftigte des BStU erläutern Aufbau und Funktion des Archivs sowie Arbeitsweise der Staatssicherheit. Es besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Akteneinsicht zu stellen. Hierfür ist ein gültiges Personaldokument erforderlich.

Informationen zur Veranstaltung finden Sie außerdem hier.

Ein Gedanke zu „Die Gruppe „Volkszorn“ – Eine Geschichte, in der auch der Fernsehturm Dresden eine Rolle spielt.

  1. Na auf dieses Westfernsehen kann ich gut verzichten: Es macht mit seinen Krimis, Verbrecher- und Mördergeschichten aus meinem Geschenk der Kinder – auch noch einem Flachbildfernseher – die reinste Mülltonne, und das auch noch in so schönen Gegenden wie dem Spreewald. Es gibt doch nur noch Mord und Totschlag. Und das mit meinen Gebühren. Einige Gegenden wie Leipzig oder die Niederlausitz hatten doch Westfernsehen und wussten, was da auf uns zukommt. Allerdings übertrifft dieser Müll meine Befürchtungen bis heute zunehmend.

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