Neuer Anlauf für die Reanimation des Fernsehturms

Die Dresdner Neuesten Nachrichten veröffentlichten am 21.010.2014 in einem Artikel einige Angaben aus der Vision zum Fernsehtum im Jahr 2019, welche durch Herrn Klaus Martin ausgearbeitet und vorgelegt wurden. Der Artikel wurde und freundlicherweise von DNN für unsere Homepage zur Verfügung gestellt. Wir sagen herzlichen Dank!

20141021_DNN_HP_14

2 Gedanken zu „Neuer Anlauf für die Reanimation des Fernsehturms

  1. Hallo, für mich ist der Turm ein Stück persönliche Erinnerung. Ich habe in den 80er Jahren einige Zeit auf dem Fernsehturm als Oberkellner gearbeitet. Heute schaue ich mit etwas Wehmut auf dieses imposante Bauwerk. Es war alles in allem eine schöne Zeit, wenn auch im Sommer an den Wochenenden sehr anstrengend. Da war der Turm immer sehr gut besucht, so das wir zeitweise mit beiden Aufzügen den Besucherstrom bewältigen mussten. Trotzdem kam es zu Wartezeiten, vor allem wenn das Wetter super war. Im Winter gab es aber auch Tage, wo man schon mal stundenweise allein auf dem Turm war.
    Je länger man sich mit dem Turm beschäftigt, um so mehr Geschichten fallen einem dazu ein.

    Schon zu DDR Zeiten gab es das Problem der Rentabilität des Cafes, aber da der Turm incl. Cafe staatlich war, standen touristische Belange mehr im Focus. In der heutigen Zeit wäre vielleicht eine schrittweise wieder Inbetriebnahme, am Anfang erst mal mit Aussichtsplattform zu den entsprechenden Preisen, sicher sinnvoll.
    MfG Joe

  2. „Hallo, für mich ist der Turm ein Stück persönliche Erinnerung. …“ Jawohl, für mich auch. Ich erinnere mich noch, wie oft wir im Cafè des Fernsehturms saßen und den Blick genossen haben – wie meine Eltern mit uns auf dem Balkon des Luisenhofes. Sie waren so begeistert, was alles wieder zum Leben erweckt war und neu erstand, was heute möglichst alles geschlossen, wieder zerfällt zu Ruinen, in denen jetzt unsere Kinder und Enkel wieder wie nach dem Krieg „spielen“ dürfen. Es ist eine Unverschämtheit von der Telekom, sich den ganzen Turm gleich unter den Nagel zu reißen, aber typisch für den Westen. Klar, der Immobilienboden war natürlich abgegrast dort, so dass man sich die Hände rieb und geradezu lechzte nach „Grund und Boden“. Ja, solche Ausflugsziele waren gern besucht nach getaner Arbeit und für jedermann wohl auch bezahlbar. Was nach Mauerfall(€) und erfolgreicher Einführung von Arbeits- und Obdachlosigkeit mangels Kleingeld und Freizeit im Überfluss natürlich nun kaum noch jemand braucht. Man wird sogar so überheblich, dass man Betriebe wie EgGü, die die DDR nach dem Krieg wieder belebte, Menschen dort Arbeit hatten und das 40 Jahre lang, nachdem dieses Unternehmen unter vielen anderen wie das Busunternehmen in Laubegast z. B. zwei Weltkriege und „sogar“ 40 Jahre DDR überlebten, ABER NICHT DEN WESTEN.
    Wo werden unsere Enkel einmal ihre wohlverdienten Feierabende und Freizeit mal so genießen (können) außer mit dem Smarti?
    Mit dieser unheilvollen Wende kam das Ende, denn „Privatisiere und Du bist Verantwortung(s)los“. So weiß man doch z. B. um so besser, wofür die Steuern verwendet wurden und sich der Westen immer das Maul zerriss über die „staatlichen Stützen“: Es war ein ganz schlechtes Beispiel für den Westen, wenn viele heute das Zehnfache an Mieten z. B. gar nicht mehr aufbringen können. Noch besser: Ich kaufe die Obdachlosenzeitschrift „Drobs“ und soll spenden, während gegenüber – am Fetscherplatz z. B. – vor meinen und deren Augen wieder ein Wohnblock weggebaggert wird. Das ist an MenschenUNwürdigkeit, ja Sarkasmus nicht mehr zu überbieten. Über eine Spende denke ich vor, man wird ja vor lauter Spenden gar nicht mehr froh und ich frage mich, wohin fließen die ganzen Steuern? In’s Volk wäre ja sozial, was man von einem echten Kapitalismus/Kapitalisten wahrlich nicht verlangen kann. Wozu hat man denn das Volk, wenn nicht zum Schröpfen mit den Steuern und Beiträgen, alle allgemeinen, gar soziale und wohltätige Angelegenheiten sollen mal so nebenbei über Spenden mitfinanziert werden, nachdem man vielen Menschen den Boden unter den Füßen wegzog. Allerdings sind die Bolidiger dumm genug, Arbeitsplatz und Wohnungsabbau zu fördern statt -erhalt. Mein Fazit daher: So viel Dummheit hält einer alleine gar nicht aus, u. A. auch deshalb die Wiedervereinigung mit dem Osten … .
    Mit freundlichen Grüßen

    Ruth Gerlach

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.